David Hockney wurde als Maler der “Pool”-Bilder bekannt. Mit einer konkreten Formensprache und einer sich dem Realismus verpflichteten Ausdrucksweise, war er maßgeblich daran beteilt, dem Kalifornien der späten 60er Jahre ein Gesicht zu geben. Danach wandte sich Hockney der Fotografie zu, schaffte Werke aus Polariods und Fax-Bildern. Heute, 72-jährig, ist er in seine Heimat nach England zurück gekehrt und malt Landschaften. Der Künstler, der sich immer für neuartige Bildwerdungsprozesse im Zuge der Technologie-Entwicklung interessierte, ist bekennender iPhone-Fan, mit dem er unter anderem auch Bilder schafft: “Und ich kann mit dem Finger malen. Jeden Tag schicke ich meinen Freunden neue Blumenbilder. Frische Blumen einmal anders.” Neben Digi-Blumen von Herrn Hockney sieht jedes Pflänzchen grau aus.
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