
Hanging Gardens, Fünf Höfe, München
Yucca-Palme und Ficus benjamini waren gestern, heute integrieren wir komplette Grünflächen in unseren Wohnraum. Indoor Landscaping nennt sich die architektonischen Bewegungen, die ein Stück Wald oder Dschungel in unser Haus holt. Ob Farnenteppich im Wohnzimmer oder Regenwald im Bad, Designer wollen aus Gebäuden Landschaften schaffen und damit für Entspannung und ein besseres Raumklima sorgen.
In Krisenzeiten findet ja oft ein Rückzug ins Private statt. Cocooning nennt sich das Biedermeier-Phänomen und da kommt so ein grünes Konkon gerade recht. Aber auch abseits der Privatsphäre sehen wir wuchende Tapeten und sich an Fenstern entlang schlängelnde Lianen. Im Münchner Einkaufszentrum Fünf Höfe soll sich das Grünzeug positiv auf das Kaufverhalten auswirken und da Pflanzen angeblich die Produktivität steigern, sprießt auch aus den Betonwänden von Bürogebäuden immer mehr Grün. Das wohl bekannteste Beispiel von Urban Cultivation ist das Pariser Museé du quai Branly, dessen Wände mit dichter Vegetation (rund 15.000 Pflanzen) bedeckt ist.
Comments 1
hej, ihr beiden: kommt da gar nix mehr? schaue doch extra immer rein…schöne grüsse!
Posted 27 Nov 2009 at 19:33 ¶Post a Comment